Grundsteuer in Schleswig-Holstein: Mehrbelastung vermeiden

Im April hatte das Land Schleswig-Holstein angekündigt, bei der Grundsteuer dem Modell von Bundesfinanzminister Olaf Scholz folgen zu wollen. Nun zeigt sich die zuständige Ministerin zur Diskussion bereit. Der Landesverband Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW) begrüßt diese Haltung. Er vertritt die Interessen der mittelständischen, privaten Immobilienwirtschaft.

Sönke Struck, Vorstandsvorsitzender des BFW Landesverbands Nord: „Wir freuen uns sehr, dass die schleswig-holsteinische Finanzministerin Monika Heinold einlenkt und eine erneute Diskussion über die Grundsteuer in Aussicht stellt. Denn das Bundesmodell ist erstens ausgesprochen kompliziert und zweitens würde es zu erheblichen Mehrbelastungen für zahlreiche Haushalte führen. Das kann angesichts steigender Mieten und Kaufpreise nicht das Ziel sein. Hamburg hat gezeigt, wie es geht. Hier hat der Finanzsenator ein Modell vorgelegt, das gerecht und einfach ist. Eine ähnliche Lösung würden wir uns für Schleswig-Holstein wünschen. Der BFW Landesverband Nord steht gern zum Gespräch bereit.“

 

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