PM: Dorotheen-Kai – Bürgerinitiative verhindert bezahlbaren Wohnraum

Der geplante Bau von 109 neuen Wohnungen am Dorotheen-Kai in Hamburg-Winterhude sorgt derzeit für Schlagzeilen. Der Landesverband Nord des Bundesverbands Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) bezieht Stellung für den Investor, der in gefragter Lage, auf seinem eigenen Grundstück bezahlbaren Wohnraum schaffen möchte.

13. Oktober 2017:

Worum geht es? – Auf einem privaten Grundstück in einer der attraktivsten Stadtteile Hamburgs, in direkter Wasserlage möchte die Robert Vogel GmbH & Co. KG 109 Wohnungen im freifinanzierten Mietwohnungsneubau realisieren. Die Miete hierfür soll bei 9 Euro netto kalt pro Quadratmeter deutlich liegen – also deutlich unter den an diesem Standort erzielbaren 16 bis 17 Euro. Hierfür werden keine öffentlichen Mittel in Anspruch genommen. Doch jetzt hat die Initiative „SOS Mühlenkampkanal“ ein Bürgergehren dagegen gestartet und droht das Projekt zu verhindern.

Der BFW Landesverband Nord hat hierfür kein Verständnis. „Der Investor will auf seinem Grundstück am Dorotheen-Kai genau das bauen, was die Bürger und die Stadt immer wieder fordern: bezahlbare Wohnungen im freifinanzierten Segment – also Wohnraum für diejenigen Menschen, deren Einkommen zwar über der Fördergrenze liegt, die sich aber die sonst üblichen hohen Mieten in den begehrten Lagen dennoch nicht leisten können“, sagt Sönke Struck der Vorstandsvorsitzende des BFW Nord. „Das Bündnis für das Wohnen hat sich – aus gutem Grund – pro Jahr 10.000 neue Wohnungen für Hamburg vorgenommen. Es wäre fatal, dieses ehrgeizige und zukunftsweisende Projekt den Partikularinteressen einiger Anwohner zu opfern. Wenn dieses Beispiel Schule machen sollte, können wir demnächst sämtliche Nachverdichtungspläne privater Investoren auf Eis legen. Dass viele Bürger diese Ansicht teilen, zeigt die Initiative ,Ein Viertel für alle‘, die sich für den Neubau am Dorotheen-Kai einsetzt. Wir unterstützen deren Forderung an den Senat, mit einer Anweisung das Bürgerbegehren zu stoppen.“

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