Agenda Aktuell

Hamburgs gründächer eine Ökonomische Bewertung

Die Hamburger Gründachstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Stadtentwicklung. In der regenreichen Zeit des Herbstes wird die Notwendigkeit, Niederschlagswasser auf den Dächern zu speichern besonders deutlich. Gerne möchten wir Sie daher auf eine neue Studie der HafenCity Universität zur ökonomischen Bewertung von Gründächern in Hamburg aufmerksam machen:

Bei knapp einem Dutzend Dachbegrünungen in der Hansestadt wurden die Investitions- und Unterhaltungskosten erhoben sowie ihr ökonomischer Nutzen und ihre Wirkung dargestellt, mit dem Ergebnis: Gründächer rechnen sich! Die Investition in Dachbegrünung ist umso lohnenswerter, je früher und konsequenter das Thema in die Planung eingebracht wird. Als Gründachbesitzer kann man sich im Gegensatz zum schwarzen Flachdach eine Sanierung nach 20 Jahren in der Regel sparen und hat so auf die lange Strecke einen klaren Vorteil.

Die Publikation richtet sich vor allem an Menschen, die sich mit der Planung von Gebäuden und den Kostenfragen von Dachbegrünung befassen. Grundstückseigentümer und andere Entscheidungsträger erhalten gute Argumente, um in Gründächer zu investieren.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: www.hamburg.de/gruendach

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Gutachten der BSW zum Thema “Baukosten in Hamburg” ist veröffentlicht

Gestern Vormittag ist das mit Spannung erwartete Gutachten der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V zum Thema Baukosten in Hamburg in der BSW der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Das Gutachten spiegelt das wider, was unsere Mitglieder, die sich mit dem Neubau von Wohnungen auseinandersetzen, täglich immer wieder feststellen. Die Summe vieler verschiedener Faktoren führt zu immer weiter steigenden Baukosten.  Das Gutachten zeigt dieses in sehr klarer und übersichtlicher Weise.  Wir begrüßen es, dass wir mit diesem unabhängigen Gutachten eine weitere Argumentationshilfe in unserer politischen Arbeit haben.

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Praesentation

Pressemitteilung der BSW




Koalitionsvertrag in Schleswig-Holstein unterzeichnet

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, wurde der 114-seitige Vertrag offiziell unterzeichnet – von jeweils vier Mitgliedern der drei Parteien. Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 wurde der CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Die CDU stellt in der neuen Regierung außer dem Ministerpräsidenten auch den Innenminister Hans-Joachim Grote, die Bildungsministerin Karin Prien und die Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack. Für die Grünen bleiben Robert Habeck Umweltminister und Monika Heinold Finanzministerin. Die FDP übernimmt mit Sozialminister Heiner Garg und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz ebenfalls zwei Ressorts.

In der Anlage finden Sie den am 27. Juni 2017 unterzeichneten Koalitionsvertrag. Die Vereinbarungen zu den Themen Wohnen und Wohnungsbau sowie Landesplanung und Städtebau finden sie auf den Seiten 93/94. Hier ist auch die Abschaffung der Mietpreisbremse und der Kappungsgrenze geregelt. Wörtlich heißt es : Die Preisentwicklung auf dem Wohnungsmietmarkt ist auch in Schleswig-Holstein erheblich; das erzeugt politischen Handlungsdruck. Die Erfahrungen mit den Instrumenten der sog. Mietpreisbremse und der Kappungsgrenzenverordnung zeigen für Schleswig-Holstein, dass der angestrebte Effekt, nämlich die Sicherung stabiler Mietpreise, nicht eingetreten ist. Deswegen werden wir die entsprechenden Verordnungen durch geeignetere Instrumente  ersetzen.“ 

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Amtsgericht Altona: Mietpreisbremse in Hamburg unwirksam

Der Kläger gab an, dass die im Mietvertrag ab dem 1. September 2015 vereinbarte Miete zu hoch und die Mietpreisbegrenzungsverordnung anwendbar sei. Auf Empfehlung seiner Hausverwaltung Theodor Schöne beantragte der Beklagte, die Klage abzuweisen.

Das Gericht folgte der Argumentation der den Beklagten  vertretenen Rechtsanwaltskanzlei OHNESORGE SIEBKE Rechtsanwälte, wonach die  Verordnung über die Einführung der Mietpreisbegrenzung nach § 556d des Bürgerlichen Gesetzbuches vom 23. Juni 2015 nichtig sei.

Die Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 23. Juni 2015 (Bürgerschafts-Drs. 21/860 ) enthalte keine Begründung für den Erlass der Senatsverordnung. Die fehlende Begründung habe die Nichtigkeit der Verordnung über die Einführung einer Mietpreisbegrenzung nach  § 556d des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Mietpreisbegrenzungsverordnung) vom 23. Juni 2015 zur Folge.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.


Innovativer Mittelstand 2025

Der Deutsche Immobilien Kongress 2017 war ein voller Erfolg. Mit dem Motto „Innovativer Mittelstand 2025“ hat der BFW den Nerv der Zeit getroffen: In den Tagen vor dem Kongress  hatten auch die Bundeskanzlerin und der SPD-Spitzenkandidat die Themen „Mittelstand“ und „Innovation“ als zentrale Wahlkampfthemen entdeckt. Zu Recht! Der innovative Mittelstand bildet schließlich Deutschlands wirtschaftliches Rückgrat – und keine andere Branche ist so mittelständisch geprägt wie die Immobilienwirtschaft.

Der BFW sieht es deshalb als seine Aufgabe an, neue, innovative Themenfelder zu identifizieren, Akteure zusammenzubringen und so dazu beizutragen, dass die Mitgliedsunternehmen fit für die Zukunft sind. Deshalb hat der Verband in der Prognos-Studie „Innovativer Mittelstand 2025“ die Handlungsfelder aufgezeigt, die das größte innovative Potenzial für die mittelständische Immobilienwirtschaft bergen. Auch die Diskussionsrunden und Vorträge des Deutschen Immobilien Kongesses wurden an diesen innovativen Themenbereichen ausgerichtet. Dass der BFW beim Thema „Innovation“ ganz vorne dabei ist, hat auch der Ehrengast des Kongresses, die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Brigitte Zypries, betont.

Rückblick auf den Deutschen Immobilien Kongress 2017:

Eröffnung: Andreas Ibel, BFW-Präsident

Grußwort von Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie

Vorstellung Gutachten “Innovativer Mittelstand 2025”

Fachforum: Vom Brachland zur Smart City? San Francisco meets Esslingen

Fachforum: Stadt als Campus

Fachforum: Flexibilisierung der Personalarbeit

Auditorium


BFW Bundesverband Wahlprüfsteine 2017

Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt derzeit in nahezu allen Wohnungsmärkten der Ballungszentren das zur Verfügung stehende Angebot. Es wird viel zu wenig gebaut. Von den politisch geforderten jährlich mindestens 400.000 neu gebauten Wohneinheiten zur Deckung der Wohnraumnachfrage sind wir derzeit weit entfernt. Die Immobilienwirtschaft braucht endlich wieder verlässliche und wirtschaftlich langfristig tragfähige Rahmenbedingungen – für Investoren, für Eigenheimnutzer und Mieter – im Sinne einer effizienten Umverteilung zur Sicherung des sozialen Friedens.

Über viele Jahre aufgebaute kostentreibende und bürokratische Neubauhürden müssen überprüft und reduziert werden, auch zugunsten einer gerechten Lastenverteilung zwischen Wohnungsbestand und Wohnungsneubau. Schließlich geht es darum, gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Infrastrukturerneuerungen oder dem demografischen Wandel zu begegnen. In diesem Zusammenhang fordern wir die Bündelung immobilienwirtschaftlicher Kompetenzen in einem Haus, respektive in einem eigenen Bauministerium.

Was die neue Bundesregierung sonst noch anpacken muss, um die notwendige Trendwende herbeizuführen, können Sie in den Wahlprüfsteinen des BFW Bundesverbandes lesen.

Wahlpruefsteine 2017 pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


BFW präsentiert Wahlprüfsteine für neue Bundesregierung

Die Nachfrage nach Wohnraum übersteigt derzeit in nahezu allen Wohnungsmärkten der Ballungszentren das zur Verfügung stehende Angebot. Es wird viel zu wenig gebaut. Von den politisch geforderten jährlich mindestens 400.000 neu gebauten Wohneinheiten zur Deckung der Wohnraumnachfrage sind wir derzeit weit entfernt. Die Immobilienwirtschaſt braucht endlich wieder verlässliche und wirtschaſtlich langfristig tragfähige Rahmenbedingungen – für Investoren, für Eigenheimnutzer und Mieter – im Sinne einer effizienten Umverteilung zur Sicherung des sozia-
len Friedens.

Über viele Jahre aufgebaute kostentreibende und bürokratische Neubauhürden müssen überprüſt und reduziert werden, auch zugunsten einer gerechten Lastenverteilung zwischen Wohnungsbestand und Wohnungsneubau. Schließlich geht es darum, gesamtgesellschaſtlichen Herausforderungen wie Klimaschutz, Infrastrukturerneuerungen oder dem demografischen Wandel zu begegnen. In diesem Zusammenhang fordern wir die Bündelung immobilienwirtschaſtlicher Kompetenzen in einem Haus, respektive in einem eigenen Bauministerium. Was die neue Bundesregierng sonst noch anpacken muss, um die notwengie Trendwende herbeizuführen, können Sie in den Wahlprüfsteinen des BFW Bundesverbandes lesen.

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