Agenda Aktuell

BFW-Umfrage: Umsetzung von Wohntrends werden durch politische Rahmenbedingungen ausgebremst

Ob Flexibilisierung, Individualisierung oder Gebäudeintelligenz: Die Trends rund um die „Zukunft des Wohnens“ nehmen bei den Mitgliedsunternehmen des BFW Bundesverbandes einen hohen Stellenwert ein. Bei der Umsetzung der Zukunftstrends wird die mittelständische Immobilienbranche jedoch von den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ausgebremst. Zu diesem ernüchternden Fazit lassen sich die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter den BFW-Mitgliedsunternehmen zum „Wohnen der Zukunft“ zusammenfassen.

Welche Bedeutung haben welche Trends für die mittelständischen Immobilienunternehmen? Wieviele Unternehmen setzen diese bereits um? Und was sind die größten Hürden bei der Umsetzung dieser Trends in die Praxis?

Unsere detaillierten Umfrageergebnisse finden Sie hier:

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Hamburg Team gewinnt den FIABCI Prix d´Excellence Germany 2017

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„Der Puhlmannhof ist eine moderne Fortschreibung der gewachsenen Strukturen am Prenzlauer Berg. Die Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe und Einzelhandelsflächen sowie 3.770 Quadratmetern Bürofläche für die Kreativwirtschaft und 53 Tiefgaragen-Stellplätze greift den Bedarf des sehr urbanen Standorts perfekt auf“, heißt es in der Projektbeschreibung. „Das Gebäudeensemble fügt sich harmonisch in die vorgefundenen Strukturen ein und ergibt mit seiner modernen und anspruchsvollen Architektur eine schlüssige Weiterentwicklung der Bestandsbebauung.“ Die Jury des FIABCI Prix d´Excellence Germany zeichnete den Puhlmannhof aufgrund der „herausragenden räumlichen Symbiose mit dem Stadtraum und der gelungenen, sich dem Quartier öffnenden Neuinterpretation der Höfe-Architektur“ aus.

Weltweiter Wettbewerb für herausragende Immobilienprojekte

Die FIABCI Prix d’Excellence Awards existieren seit 1992 als weltweiter Wettbewerb für herausragende Immobilienprojekte. Seit 2014 ist Deutschland eines von fast 20 Ländern, die den FIABCI Prix d’Excellence als National Award ausloben. In Kooperation des FIABCI (international real estate federation) mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. wurde damit der erste bundesweite Preis für Projektentwicklungen ins Leben gerufen.

Aus den diesjährigen Bewerbungen aus 14 Städten wurden folgende Projektentwicklungen mit dem FIABCI Prix d’Excellence Germany Award ausgezeichnet:

Kategorie Wohnen:
Gold: AXIS, Frankfurt am Main
Silber: Dr. Lahmann Park, Dresden
1. Bronze: Hafengold, Offenbach
2. Bronze: Li01, Berlin

Kategorie Gewerbe:
Gold: Puhlmannhof, Berlin
Silber: Cluster Photonik, Aachen
Bronze: Altmünsterhof Mainz, Bauteil 3/wineBANK, Mainz

Bereits zum zweiten Mal wurde der „FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ in Kooperation mit dem Bundesbauministerium ausgelobt. Schirmherr und Staatssekretär Gunther Adler überreichte den Sonderpreis an das Projekt „Arkadien Poing“ von Baustolz und Strenger. Um herausragende Projekte mit innovativen Energiekonzepten zu fördern, wurde zudem der „VATTENFALL Sonderpreis für Energie” vergeben. Ausgezeichnet wurde hier das Projekt AXIS in Frankfurt am Main, das ebenfalls Gold im Bereich „Wohnen“ gewann.

 

www.puhlmann-hof.de
www.fiabci.de/fiabci-prix.html


Digitalisierung in der Immobilienbranche

Wie wird die Digitalisierung die Gebäude von morgen verändern? Welche Investitionen sind für Unternehmen damit verbunden? Und wie weit sind die mittelständischen Unternehmen bei der Umsetzung? BFW-Präsident Andreas Ibel spricht im Interview über die Herausforderungen der Digitalisierung für die Immobilienbranche.


BFW Nord veranstaltet erfolgreiches Expertenforum

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Auf dem gestrigen vom BFW Nord gemeinsam mit der Firma Roto Dach- und Solartechnologie veranstalteten Expertenforum „Zukunft Dach“ informierten  sich rund 50 Teilnehmer im Wälderhaus über Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Dachaufstockung und über rechtliche Rahmenbedingungen wie Änderungen in der Hamburger Bauordnung und Anforderungen an den Brandschutz. Verschiedene Experten aus der Praxis zeigten anhand von beeindruckenden Beispielen, was heutzutage bereits auf dem Dach möglich.

 

 


Hamburgs gründächer eine Ökonomische Bewertung

Die Hamburger Gründachstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Stadtentwicklung. In der regenreichen Zeit des Herbstes wird die Notwendigkeit, Niederschlagswasser auf den Dächern zu speichern besonders deutlich. Gerne möchten wir Sie daher auf eine neue Studie der HafenCity Universität zur ökonomischen Bewertung von Gründächern in Hamburg aufmerksam machen:

Bei knapp einem Dutzend Dachbegrünungen in der Hansestadt wurden die Investitions- und Unterhaltungskosten erhoben sowie ihr ökonomischer Nutzen und ihre Wirkung dargestellt, mit dem Ergebnis: Gründächer rechnen sich! Die Investition in Dachbegrünung ist umso lohnenswerter, je früher und konsequenter das Thema in die Planung eingebracht wird. Als Gründachbesitzer kann man sich im Gegensatz zum schwarzen Flachdach eine Sanierung nach 20 Jahren in der Regel sparen und hat so auf die lange Strecke einen klaren Vorteil.

Die Publikation richtet sich vor allem an Menschen, die sich mit der Planung von Gebäuden und den Kostenfragen von Dachbegrünung befassen. Grundstückseigentümer und andere Entscheidungsträger erhalten gute Argumente, um in Gründächer zu investieren.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: www.hamburg.de/gruendach

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Gutachten der BSW zum Thema “Baukosten in Hamburg” ist veröffentlicht

Gestern Vormittag ist das mit Spannung erwartete Gutachten der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V zum Thema Baukosten in Hamburg in der BSW der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Das Gutachten spiegelt das wider, was unsere Mitglieder, die sich mit dem Neubau von Wohnungen auseinandersetzen, täglich immer wieder feststellen. Die Summe vieler verschiedener Faktoren führt zu immer weiter steigenden Baukosten.  Das Gutachten zeigt dieses in sehr klarer und übersichtlicher Weise.  Wir begrüßen es, dass wir mit diesem unabhängigen Gutachten eine weitere Argumentationshilfe in unserer politischen Arbeit haben.

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Praesentation

Pressemitteilung der BSW




Koalitionsvertrag in Schleswig-Holstein unterzeichnet

Am Dienstag, den 27. Juni 2017, wurde der 114-seitige Vertrag offiziell unterzeichnet – von jeweils vier Mitgliedern der drei Parteien. Am Mittwoch, den 28. Juni 2017 wurde der CDU-Spitzenkandidat Daniel Günther zum neuen Ministerpräsidenten gewählt. Die CDU stellt in der neuen Regierung außer dem Ministerpräsidenten auch den Innenminister Hans-Joachim Grote, die Bildungsministerin Karin Prien und die Justizministerin Sabine Sütterlin-Waack. Für die Grünen bleiben Robert Habeck Umweltminister und Monika Heinold Finanzministerin. Die FDP übernimmt mit Sozialminister Heiner Garg und Wirtschaftsminister Bernd Buchholz ebenfalls zwei Ressorts.

In der Anlage finden Sie den am 27. Juni 2017 unterzeichneten Koalitionsvertrag. Die Vereinbarungen zu den Themen Wohnen und Wohnungsbau sowie Landesplanung und Städtebau finden sie auf den Seiten 93/94. Hier ist auch die Abschaffung der Mietpreisbremse und der Kappungsgrenze geregelt. Wörtlich heißt es : Die Preisentwicklung auf dem Wohnungsmietmarkt ist auch in Schleswig-Holstein erheblich; das erzeugt politischen Handlungsdruck. Die Erfahrungen mit den Instrumenten der sog. Mietpreisbremse und der Kappungsgrenzenverordnung zeigen für Schleswig-Holstein, dass der angestrebte Effekt, nämlich die Sicherung stabiler Mietpreise, nicht eingetreten ist. Deswegen werden wir die entsprechenden Verordnungen durch geeignetere Instrumente  ersetzen.“ 

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Amtsgericht Altona: Mietpreisbremse in Hamburg unwirksam

Der Kläger gab an, dass die im Mietvertrag ab dem 1. September 2015 vereinbarte Miete zu hoch und die Mietpreisbegrenzungsverordnung anwendbar sei. Auf Empfehlung seiner Hausverwaltung Theodor Schöne beantragte der Beklagte, die Klage abzuweisen.

Das Gericht folgte der Argumentation der den Beklagten  vertretenen Rechtsanwaltskanzlei OHNESORGE SIEBKE Rechtsanwälte, wonach die  Verordnung über die Einführung der Mietpreisbegrenzung nach § 556d des Bürgerlichen Gesetzbuches vom 23. Juni 2015 nichtig sei.

Die Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 23. Juni 2015 (Bürgerschafts-Drs. 21/860 ) enthalte keine Begründung für den Erlass der Senatsverordnung. Die fehlende Begründung habe die Nichtigkeit der Verordnung über die Einführung einer Mietpreisbegrenzung nach  § 556d des Bürgerlichen Gesetzbuchs (Mietpreisbegrenzungsverordnung) vom 23. Juni 2015 zur Folge.

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung.