Agenda Aktuell

BFW-Analyse des Koalitionsvertrages

Damit wollen wir eine erste Orientierung und Positionierung für die anstehende Interessenvertretung der privaten Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in dieser Legislaturperiode vornehmen. Spätestens mit der im Koalitionsvertrag benannten Evaluierung zur Mitte der Legislaturperiode wird auch der BFW diese Analyse überarbeiten.

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Vorschriften-Dschungel beim Ordnungsrecht

Kreuz- und Knoblauchkröten, die Großbaustellen lahmlegen, widersinnige Brandschutzregeln und nächtliches “Schäfchen zählen nach Bauherren-Art”: Dirk Salewski, BFW-Vorstand und Geschäftsführer von beta Eigenheim, berichtet über absurde Auswüchse des Ordnungsrechts.

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Immobilienforum Schleswig-Holstein

Auf der Veranstaltung am 27. Februar 2018 im Haus der Wirtschaft in Kiel drehte sich alles um das Thema „Digitalisierung.“ Nach einem Impulsvortrag des für Digitalisierung zuständigen Ministers Dr. Robert Habeck ging es in der Diskussion mit Experten aus der unternehmerischen Praxis darum, sich den Herausforderungen für die Immobilienwirtschaft zu nähern. Vieles konnte hier nur angerissen werden. Wer das Thema vertiefen möchte, der möge sich jetzt schon einmal den 26. April 2018 im Altonaer Museum in Hamburg notieren.

Dann findet das zweite Digitalisierungsforum des BFW Nord statt. Weitere Informationen finden Sie hier.


Starkes Programm, starke Aussagen: der Landesverbandstag 2018 des BFW Nord

Den Auftakt bildete eine Pressekonferenz, auf der der Vorstand die Zahlen des aktuellen BFW Neubaumonitorings vorstellte. Sönke Struck, Peter Jorzick, Jan Petersen und Stefan Wulff stellten sich den Fragen von mehreren Fernsehteams, Tageszeitungen und Radio.

Es folgte die Mitgliederversammlung, die auch in diesem Jahr mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wieder sehr gut besucht war. Hierbei gaben vor allem Vorsitzender Sönke Struck und Geschäftsführerin Dr. Verena Herfort einen Rückblick auf 2017 bzw. Vorschau auf das kommende Jahr.

Sönke Struck, der Vorsitzende des BFW Landesverbands Nord, eröffnete mit seiner Rede das Vortragsprogramm des öffentlichen Veranstaltungsteils. Dr. Dorothee Stapelfeld, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg, dankte anschließend in ihrem Grußwort den Mitgliedsunternehmen für die „Kraftanstrengung“, mit der sie ihren Teil dazu beitragen, die Ziele aus dem Bündnis für das Wohnen zu erfüllen. Zwar mit geschwächter Stimme, aber inhaltlich stark folgte ihr Kristina Herbst, Staatssekretärin im Ministerium Inneres, ländliche Räume und Integration in Schleswig-Holstein. „Die private Wohnungswirtschaft kommt ihrer sozialen Verantwortung nach“, betonte sie im Hinblick auf die aktuellen Wohnungsbauzahlen.

Dietmar Walberg von der ARGE für zeitgemäßes Bauen ging in seinem Vortrag auf die Baukosten – und Kostentreiber – in Hamburg ein. Seine Auswertung für die BFW Mitgliedsunternehmen ergab: „Sie bauen etwas günstiger, aber auf teureren Grundstücken.“

 

„Riesige, unter dem Radar laufende Areale“

Mit Spannung erwarteten die mehr als 200 Gäste das Interview der Moderatorin Juliane Hielscher mit Franz-Josef Höing, Hamburgs neuem Oberbaudirektor. Eine ganz neue Sicht auf die Dinge werde es mit ihm nicht geben, sagte er. Jedoch werden sich die Standorte verlagern, mit denen die Stadtentwicklung sich in den nächsten Jahren auseinandersetzen werde. „An den Rändern der Stadt gibt es noch riesige, unter dem Radar laufende Areale, mit denen wir uns in den nächsten Jahren beschäftigen werden“, erklärte Höing. Er freue sich darauf, jetzt an den Konturen und dem Charakter der Stadt Hamburg mitzuarbeiten.

 

„Die Region braucht Hamburg.“

Professor Harald Simons von der Empirica AG leitete mit seinem Impulsvortrag das Thema „Volle Städte – leere Dörfer“ ein. An der anschließenden Diskussionsrunde nahmen außer ihm noch Roland Krügel, Bürgermeister der Stadt Tornesch, Hartmut Thede, Leitung Projektentwicklung im SEMMELHAACK Wohnungsunternehmen, Malte A. Siegert, Leiter Umweltpolitik beim Naturschutzbund Deutschland (NABU), und Sönke Struck teil. Dass in dieser Runde nicht alle einer Meinung sein würden, war vorherzusehen. Während Siegert forderte, mehr „in der Metropolregion zu denken“ und dort vorhandene Flächen zu nutzen, sprach sich Sönke Struck für eine maßvolle Nachverdichtung und Wachstum in Hamburg aus: „Die Region braucht Hamburg, und zwar ein starkes Hamburg.“

Den ganzen Tag über hatten die Besucher die Gelegenheit, sich in der Ausstellung über das Angebot der Partnerunternehmen zu informieren. Mit dabei waren in diesem Jahr rund 21 Aussteller aus den verschiedensten Bereichen.

Bei einem gemütlichen get together mit Blick auf den erleuchteten Innnenraum des Volksparkstadions ließen alle den Tag bei einem Bier und Snacks entspannt ausklingen.

 

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Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU, SPD

Im Rahmen ihrer Sondierungsgespräche haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein 28seitiges Papier verfasst und am 12. Januar vorgestellt. Der BFW hat die Punkte, die sich direkt auf die Immobilienwirtschaft beziehen, für Sie zusammengefasst:

  1. Wohnraumoffensive
  • Unser Ziel ist es, dass 1,5 Millionen Wohnungen frei finanziert und öffentlich gefördert gebaut werden. Hierzu sind Maßnahmen im Bereich der Baulandmobilisierung, finanzielle Anreize und Maßnahmen zur Eigentumsbildung erforderlich.
  • Wir werden die Gewinnung von Wohnbauland von Landwirten durch steuerlich wirksame Reinvestitionsmöglichkeiten in den Mietwohnungsbau nach einer verfassungsrechtlichen Prüfung verbessern.
  • Wir werden nach einer verfassungsrechtlichen Prüfung den Kommunen durch Schaffung der rechtlichen Grundlagen die Möglichkeit einräumen, die Baulandmobilisierung durch steuerliche Maßnahmen zu verbessern.
  • Wir werden den Gemeinden bundeseigene Grundstücke (BImA) für den Wohnungsbau zu vergünstigen Konditionen zur Verfügung stellen.
  • Finanzielle Anreize für den Wohnungsbau werden wir durch folgende Maßnahmen schaffen:
  • Wir werden durch zweckgebundene Zuweisungen die Beteiligung des Bundes am sozialen Wohnungsbau auch für die Jahre 2020 und 2021 auf rechtssicherer Grundlage garantieren.
  • Wir schaffen steuerliche Anreize für den freifinanzierten Wohnungsbau.
  • Wir werden Eigentumsbildung insbesondere für Familien finanziell unterstützen

2. Mieten

  • Unser Ziel ist es, dass eine finanzielle Überforderung von Mietern durch unverhältnismäßig steigende Mieten vermieden wird:
  • Wir werden durch Schaffung gesetzlicher Grundlagen die Einführung und Anwendung des „qualifizierten Mietspiegels“ verbreitern. Die Verlängerung des Bindungszeitraumes für einen qualifizierten Mietspiegel werden wir prüfen.
  • Die Mietpreisbremse wird zum Ende des vorgesehenen Geltungszeitraumes auf Wirksamkeit und insbesondere unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Rechtsprechung evaluiert.
  • Wir werden eine Anpassung des Wohngeldes an die jeweiligen allgemeinen und individuellen Lebensbedingungen vornehmen. Die Veränderung der maßgeblichen Kriterien werden wir regelmäßig prüfen.
  • Im Bereich der energetischen Gebäudesanierung werden die Anforderungen der EnEV 2016 weiterhin maßgeblich sein, damit weiterer Kostenauftrieb für die Mietpreise vermieden wird. Die anzustrebenden CO2-Einsparungen können auch auf Quartiers- und Siedlungsebene bilanziert werden.
  • Modernisierungsumlagen sollen nicht zu unverhältnismäßigen Mieterhöhungen führen. Wir werden die Modernisierungsumlage mit Blick auf die gesunkenen Zinsen absenken und an den Zinsverlauf anpassen.

3. Kommunen

  • Unser Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in handlungsfähigen Kommunen im urbanen und ländlichen Raum, in Ost und West:
  • Wir werden alle bisher kommunal entlastend wirksamen Finanzprogramme fortführen, sicherstellen und anpassen, u.a. die Städtebauförderung und Integrationsprogramme.
  • Wir werden Strukturschwächen im ländlichen Raum, in Regionen, Städten und Kommunen in allen Bundesländern bekämpfen, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, zum Beispiel durch Dezentralisierungsstrategien. Eine Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ soll hierzu konkrete Vorschläge erarbeiten. Dabei prüfen wir auch Maßnahmen im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe für Kommunen zum Beispiel mit Altenschulden und hohen Kassenkrediten.
  • Wir werden ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement durch konkrete Maßnahmen unterstützen und stärken.

Das Dokument steht hier zum Download bereit:

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DIE WOHNKOMPANIE Nord stellt 94 Neubauwohnungen in Hamburg-Bergedorf fertig

In Hamburg-Bergedorf hat das Unternehmen 94 Eigentumswohnungen im neuen Quartier „Glasbläserhöfe“ fertiggestellt. Die Wohnungen verteilen sich auf zwei Gebäude, die am Eingang der „Glasbläserhöfe“ zwischen Weidenbaumsweg und Schleusengraben liegen.

Alle Wohnungen sind bereits verkauft und die neuen Bewohner freuen sich, dass der Bau sogar vier Monate früher als geplant abgeschlossen werden konnte. Jetzt geht es für DIE WOHNKOMPANIE Nord in unmittelbarer Nachbarschaft des Neubaus weiter: 81 Wohneinheiten plant sie aktuell auf einem angrenzenden Grundstück – davon 53 geförderte Mietwohnungen.

Weitere Informationen zu den Projekten der WOHNKOMPANIE NORD in Bergedorf



Hamburger Mietenspiegel 2017

Die Netto-Kaltmieten sind seit dem Mietenspiegel 2015 im Schnitt um insgesamt 0,42 €/qm bzw. 5,2 % gestiegen. Der Mietenanstieg im Zeitraum zwischen Mietenspiegel 2015 und 2017 liegt damit unter dem Niveau des Mietenanstiegs zwischen dem Mietenspiegel 2013 und 2015. Damals waren es 6,1 %. Die Mieten betrugen im frei finanzierten ungebundenen Wohnungsbestand zum Erhebungsstichtag (1. April 2017) durchschnittlich 8,44 €/qm.

Die aktuellen Hamburger Mietenspiegel 2017 finden Sie unter www.hamburg.de/mietenspiegel.


BFW-Umfrage: Umsetzung von Wohntrends werden durch politische Rahmenbedingungen ausgebremst

Ob Flexibilisierung, Individualisierung oder Gebäudeintelligenz: Die Trends rund um die „Zukunft des Wohnens“ nehmen bei den Mitgliedsunternehmen des BFW Bundesverbandes einen hohen Stellenwert ein. Bei der Umsetzung der Zukunftstrends wird die mittelständische Immobilienbranche jedoch von den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ausgebremst. Zu diesem ernüchternden Fazit lassen sich die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter den BFW-Mitgliedsunternehmen zum „Wohnen der Zukunft“ zusammenfassen.

Welche Bedeutung haben welche Trends für die mittelständischen Immobilienunternehmen? Wieviele Unternehmen setzen diese bereits um? Und was sind die größten Hürden bei der Umsetzung dieser Trends in die Praxis?

Unsere detaillierten Umfrageergebnisse finden Sie hier:

BFW-Umfrage: Wohnen der Zukunft pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


Hamburg Team gewinnt den FIABCI Prix d´Excellence Germany 2017

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„Der Puhlmannhof ist eine moderne Fortschreibung der gewachsenen Strukturen am Prenzlauer Berg. Die Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe und Einzelhandelsflächen sowie 3.770 Quadratmetern Bürofläche für die Kreativwirtschaft und 53 Tiefgaragen-Stellplätze greift den Bedarf des sehr urbanen Standorts perfekt auf“, heißt es in der Projektbeschreibung. „Das Gebäudeensemble fügt sich harmonisch in die vorgefundenen Strukturen ein und ergibt mit seiner modernen und anspruchsvollen Architektur eine schlüssige Weiterentwicklung der Bestandsbebauung.“ Die Jury des FIABCI Prix d´Excellence Germany zeichnete den Puhlmannhof aufgrund der „herausragenden räumlichen Symbiose mit dem Stadtraum und der gelungenen, sich dem Quartier öffnenden Neuinterpretation der Höfe-Architektur“ aus.

Weltweiter Wettbewerb für herausragende Immobilienprojekte

Die FIABCI Prix d’Excellence Awards existieren seit 1992 als weltweiter Wettbewerb für herausragende Immobilienprojekte. Seit 2014 ist Deutschland eines von fast 20 Ländern, die den FIABCI Prix d’Excellence als National Award ausloben. In Kooperation des FIABCI (international real estate federation) mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. wurde damit der erste bundesweite Preis für Projektentwicklungen ins Leben gerufen.

Aus den diesjährigen Bewerbungen aus 14 Städten wurden folgende Projektentwicklungen mit dem FIABCI Prix d’Excellence Germany Award ausgezeichnet:

Kategorie Wohnen:
Gold: AXIS, Frankfurt am Main
Silber: Dr. Lahmann Park, Dresden
1. Bronze: Hafengold, Offenbach
2. Bronze: Li01, Berlin

Kategorie Gewerbe:
Gold: Puhlmannhof, Berlin
Silber: Cluster Photonik, Aachen
Bronze: Altmünsterhof Mainz, Bauteil 3/wineBANK, Mainz

Bereits zum zweiten Mal wurde der „FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ in Kooperation mit dem Bundesbauministerium ausgelobt. Schirmherr und Staatssekretär Gunther Adler überreichte den Sonderpreis an das Projekt „Arkadien Poing“ von Baustolz und Strenger. Um herausragende Projekte mit innovativen Energiekonzepten zu fördern, wurde zudem der „VATTENFALL Sonderpreis für Energie” vergeben. Ausgezeichnet wurde hier das Projekt AXIS in Frankfurt am Main, das ebenfalls Gold im Bereich „Wohnen“ gewann.

 

www.puhlmann-hof.de
www.fiabci.de/fiabci-prix.html