Agenda Aktuell

BFW-Stellungnahme zur WEG-Reform

Der BFW hat am 28.09.2018 eine Stellungnahme für eine WEG-Reform abgegeben. Grundlage sind die von einer länderoffene Arbeitsgruppe unter Federführung des BMJV und des Bayerischen Staatsministeriums vorgelegten Diskussionsentwürfe für eine Reform des WEG-Rechts. Der BFW begleitet den Reformprozess und hat in den Arbeitskreisen der BFW-Landesverbände weitere eigene gesetzliche Lösungsvorschläge erarbeitet.

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Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel auf der ImmoLounge

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Die Betreiber setzen hier seit August 2018 ein einzigartiges Konzept aus Markthalle, Restaurant und Cateringbetrieb um. Hierüber berichtete der BFW Nord seinem letzten Newsletter.

Die Begrüßung fand unter dem gläsernen Dach der alten Gleishalle statt. Sönke Struck, der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord, nahm Bezug auf den 12-Punkte-Plan, den die Bundes-SPD am 08.09.2018 veröffentlicht hatte. „Wir sind kooperativ und glauben an die Kraft der Bündnisse“, sagte er. „Aber wir appellieren an die Politik, den Bogen nicht zu überspannen.“

Aktive Liegenschaftspolitik, stabile Grunderwerbssteuer

Diesen Appell hörte auch Hamburgs Finanzsenator Dr. Andreas Dressel, der anschließend ein Grußwort sprach. Er dankte den BFW-Unternehmen für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und versicherte, dass er diese nicht gefährden wolle. Entsprechend wolle er auf die Liegenschaftspolitik und die Arbeit in den Bezirksämtern einwirken. Dressel versprach außerdem, dass die Grunderwerbssteuer in Hamburg – anders an in anderen Bundesländern – nicht über 4,5 Prozent steigen werde. Hierfür erntete er Szenenapplaus von den anwesenden Immobilienprofis.

Spannend dürfte die Diskussion um eine Wiedereinführung der Fehlbelegungsabgabe für geförderten Wohnraum werden. Dressel warnte davor, mit diesem Instrument die soziale Durchmischung zu gefährden. Struck hingegen sprach sich für eine quartiersbezogene Variante aus. Denn beim Hamburger Drittelmix sei die Durchmischung ohnehin sichergestellt.

Beim anschließenden Flying Buffet im Restaurant der „Hobenköök“ diskutierten die rund 150 Gäste noch lange über diese und andere Themen. „Liegt es am Ort, dass die Leute so lange bleiben?“, fragten sich die Organisatorinnen am Ende des Abends. Die Antwort muss wohl lauten: „Nicht nur. Denn ein Event ist immer nur so gut wie seine Gäste.“


BFW-Stellungnahme zum 12 Punkte-Plan der SPD

Eine Politik, die sich mit diesen Randerscheinungen beschäftigt, statt die vorhandene Widersprüche aufzulösen, weckt Erwartungen, die nicht erfüllt werden können und wird daher zu immer radikaleren Maßnahmen greifen, die die Probleme weiter verschärfen werden.

In seiner Stellungnahme analysiert der BFW Bundesverband die einzelnen Punkte des SPD-Papier “Mietenwende jetzt” und verdeutlicht: Gerade vor einem Wohngipfel, der die Grundlagen einer gemeinsamen Problembewältigung legen soll, ist das Dokument das vollkommen falsche Signal zur falschen Zeit.

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BFW Mitglied wph veranstaltet zweites Charity-Golfturnier zugunsten der Stiftung steps for children

Gruppenbild_Charity (c) wph

 Weitere Informationen zu dieser Veranstaltungen lesen Sie auf beiliegender Pressemitteilung.

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PRESSEMITTEILUNG

Zweites Charity-Golfturnier zugunsten der Stiftung steps for children generiert mehr als 15.000 Euro Spendenerlös: „18 Loch, die helfen und Freude bringen.“

 wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH unterstützt die Stiftung steps for children mit der Ausrichtung des 2. Charity-Golfturniers | Golfpark Weidenhof in Pinneberg erneut Gastgeber | Golf-Angebot für Anfänger und Fortgeschrittene | Namhafte Unternehmen treten als großzügige Sponsoren für Verlosung auf | Stille Auktion mit hochwertiger Afrika-Reise sponsored by AIR NAMIBIA 

Hamburg, 06.09.2018. Golfspielen für hilfebedürftige Kinder in Namibia: das war das Ziel der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH. Mithilfe treuer, handverlesener Sponsoren und dem Golfpark Weidenhof in Pinneberg als Gastgeber, richtete der Bauträger das zweite Charity-Golfturnier für die Stiftung steps for childrenaus und generierte, dank großzügiger Spenden der Gäste, einen unglaublichen Erlös von mehr als 15.000 Euro.

Die Stiftung steps for children wurde 2005 von Dr. Michael Hoppe gegründet und fördert in mittlerweile acht Projekten täglich mehr als 1.200 notleidende namibische Kinder und Jugendliche. Seit August 2017 unterstützt die Stiftung überdies rund 1.500 Kinder auch in Simbabwe durch Bildungsangebote im ländlichen Raum und Einkommen erzielende Maßnahmen für Familien. „Wir sind glücklich, die wertvolle Arbeit der Stiftung steps for children durch unser persönliches Engagement und die Spendengenerierung unterstützen zu können. Es ist uns seit Jahren eine Herzensangelegenheit,  Dr. Michael Hoppe als Partner zur Seite zu stehen und zu sehen, dass in Namibia sowie neuerdings auch in Simbabwe bereits so deutlich sichtbare Erfolge erzielt werden.“, betont Simon Vollmer, Geschäftsführer der wph Wohnbau und Projektenwicklung Hamburg GmbH.

 

3er-Scramble und Schnupperkurs

Besonders charmant an dem ausgetragenen Golfturnier im Golfpark Weidenhof in Pinneberg: Sowohl passionierte Golfspieler als auch Anfänger bekamen die Möglichkeit, bei strahlend blauem Himmel auf sattem Grün für den guten Zweck aktiv zu werden. Erfahrene Golfer konnten sich beim 3er-Scramble in den Gewinnerklassen 1. Platz brutto; 1.-3. Platz netto;  Longest Drive (m/w) und dem Nearest to the Pin  messen, während sich die Anfänger im Rahmen eines Schnupperkurses mithilfe einer Golflehrerin am Abschlag und Putten übten. Den krönenden Abschluss bildete hier das kleine Turnier, bei dem der Gewinner einen Platzreifekurs im Golfclub Gut Glinde überreicht bekam.

 

Stille Auktion begeistert: 5-tägige Business-Class Reise mit AIR NAMIBIA versteigert

Doch nicht nur das Golfen und die freudigen, motivierten und glücklichen Gesichter waren Ziel des sportiven Tages. Vielmehr stand die Unterstützung der Stiftung im Mittelpunkt. Neben den freiwilligen Spenden der Teilnehmer gab es in stimmungsvoller Atmosphäre die Möglichkeit der Teilnahme an einer Stillen Auktion, in der die Gäste eine Business-Class Reise nach Namibia mit 5 freiwählbaren Übernachtungen in den luxory lodges der Namibia Wildlife Resorts ersteigern konnten. Ermöglicht wurde diese Erlebnisreise durch den Sponsor AIR NAMIBIA, der mit zwei Mitarbeiterinnen aus Namibia am Veranstaltungsort vertreten war.

Neben der namhaften Fluggesellschaft unterstützten, bereits im zweiten Jahr, bekannte Unternehmen wie Upstalsboom – Hotelresidenz & Spa Kühlungsborn, Hamburg Towers sponsored by IMVEST Projektentwicklung, Sturmfreie Bude, Barclaycard Arena Hamburg und brandnooz das Vorhaben der wph, einen hohen Erlös für die Stiftung zu generieren, mit hochwertigen Preisen für die Verlosung.

One step ahead

Ebenso wie im letzten Jahr war das von der wph organisierte Charity-Golfturnier zugunsten der Stiftung steps for children ein voller Erfolg und lässt die nachhaltigen Projekte der Stiftung weiter wachsen.

„Wir danken den großzügigen Sponsoren und Gästen von Herzen für die unglaubliche Unterstützung – vor allem aber der wph und dem Golfpark Weidenhof. Denn ohne sie wäre eine Veranstaltung wie diese und auch eine Spendensumme von mehr als 15.000 Euro nicht möglich gewesen.“, betont der Gründer der Stiftung steps for children Dr. Michael Hoppe abschließend.

 Stiftung: steps for children

Die Stiftung wurde 2005 durch Michael Hoppe ins Leben gerufen, um bedürftigen Kindern, Jugendlichen und Familien in Namibia eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Hier werden dank unterschiedlichster Unterstützer inzwischen in acht Projekten mehr als 1.200 Kinder mit regelmäßigen Mahlzeiten in Suppenküchen versorgt, in Krippen, Kindergärten und Vorschulen betreut sowie Schulkinder in den Nachmittagsangeboten bis zu ihrem Schulabschluss gefördert.

Zusammen mit den dazugehörigen Kleinbetrieben – den sogenannten Einkommen erzielenden „steps“ – werden zudem über 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, die so ein Einkommen für ihre Familien erwirtschaften. Gleichzeitig leisten diese „steps“ einen Beitrag für die sozialen Maßnahmen, um langfristig unabhängig von Spenden zu werden. Im August 2017 kam in Zusammenarbeit mit Plan International ein neues Projekt in Simbabwe hinzu. Für sein unermüdliches und ehrenhaftes Engagement, das  auch die Geschäftsführung der wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH bei ihrem Besuch in Namibia kennenlernen durfte, wurde Dr. Michael Hoppe am 19. Juli 2016 im Hamburger Rathaus das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

www.stepsforchildren.de

Stiftung steps for children
Vertreten durch: Dr. Michael Hoppe
Bramfelder Straße 77
22305 Hamburg
Tel: 040 389 027-88
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Veranstalter und Herausgeber dieser Pressemitteilung:

wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH

Die wph konzentriert sich auf die Entwicklung von Wohnraum auf innerstädtischen Grundstücken Hamburgs. Ein besonderes Feld bildet die Projektentwicklung zeitgemäßer Wohnformen. Zu den bekannten aktuellen Projektentwicklungen der wph gehören neben dem plietsch in Alsterdorf, den upTOWNHOUSES in der Finkenau auch das doppelte lottchen in Lokstedt sowie ein Wohn- und Ferienquartier in Travemünde.

www.wph-immo.de

wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH
Geschäftsführung: Simon Vollmer, Ole Klünder
Rothenbaumchaussee 44
20148 Hamburg
Tel. 040-211 16 57-0
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(Gruppenfoto:© wph)
BU: 18 Loch, die helfen und Freude bringen


Immobilienprofis auf dem Wasser: die NoIR 2018

NoIR - 30. - 31.08.2018

Dazu eingeladen hatten der BFW Nord, die Aareon AG und die Aareal Bank AG. Besonders unterstützt wurde die Regatta von der Josef Hoffmann GmbH & Co. KG sowie der Wielant Hoffmann GmbH.
Ein weiteres Dankeschön geht an die Sponsoren der Veranstaltung BauSecura Versicherungsmakler GmbH, die KALORIMETA GmbH und die Vallox GmbH.

15 Schiffe und rund 130 Seglerinnen und Segler kamen nach Strande bei Kiel, um an diesem Event teilzunehmen. Auf dem Gelände des Kieler Yacht-Clubs gab es am 30.08. zunächst ein lockeres Get-together mit Begrüßung und Buffet. Viele Crews nutzten den Abend bereits, um ihre „Mannschaftsaufstellung“ zu besprechen und sich an Bord auf die Wettfahrt einzustimmen.

Ideale Bedingungen auf der ersten Wettfahrt

Am Morgen des 31.08. ging es dann aufs Wasser: Nach einem Kängurustart segelten die Schiffe von der Strander Bucht auf unterschiedlichen Kursen rund 12 Seemeilen bis zum Ziel. Bei Sonne und leichter bis mäßiger Brise hatten die Segler ideale Regattabedingungen. Entsprechend gut gelaunt und entspannt trafen die Crews mittags im Hafen von Laboe ein. Dort bot der gemeinsame Lunch eine willkommene Stärkung und Raum für Gespräche.

Auf der zweiten Wettfahrt, die abermals auf verschiedenen Kursen durch die Kieler Förde führen sollte, spielte der Wind allerdings nicht mehr mit: Noch bevor die Spinnaker gesetzt werden konnten, schlief er fast vollkommen ein. Obwohl die Regattaleitung den Kurs verkürzte, schaffte es kein Schiff, in der vorgegebenen Zeit über die Ziellinie. Insofern konnte diese zweite Wettfahrt nicht in die Wertung eingehen.

Über den Tagessieg in Gruppe 1 freute sich am Ende die Crew der „Ember Sea“ für Agilitas Consulting. Platz zwei belegte die „Feline“ für Andreas Thomsen Architekten und auf Platz drei folgte die „Dockenhuden“ für Pantaenius Versicherungsmakler – Boot der Bauwirtschaft. In Gruppe 2 siegte „Emma Peal“ von Skipper Carsten Jeschka. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die „Charlotta“ für Gladigau Immobilien und die „Perfect Match“ für WertXpertise.

Bei der Siegerehrung im Kieler Yacht-Club waren sich Veranstalter und Teilnehmer einig: Es war ein toller Tag! Die NoIR lohnt sich, und zwar nicht nur für Segelkönner, sondern ebenso für Neulinge. Denn auch in diesem Jahr standen die Freude am Segeln und das Teamwork an Bord im Vordergrund.

Insofern ist klar: Die NoIR geht weiter und soll auch 2019 die norddeutsche Immobilienszene aufs Wasser locken. Am 29./30. August 2019 gibt es ein Wiedersehen in Strande.

HIer gehts zur Bildergalerie der NoIR 2018

NoIR 2018 – Ergebnisse
Gruppe 1

Platz Unternehmen / Skipper Yachtname Bootstyp Yardstick
1 Agilitas Consulting / Jörg Wacha Ember Sea Brenta 55 72
2 Andreas Thomsen Architekten / Andreas Thomsen Feline Luffe 43 84
3 Pantaenius Versicherungsmakler – Boot der Bauwirtschaft Dockenhuden X-41 80
4 Sprinkenhof / Martin Görge Hunky Dory J 120 82
5 Pantaenius Versicherungsmakler – Boot der Wohnungswirtschaft FINNJA X 40 IMX 83
6 Kantstein Architekten / Gerrit Rampendahl Cachavacha Prima 38 83
7 Wielant Hoffmann / Andreas Hoffmann X-Delight XP 44 79
8 Bausecura / Dr. Jörg Bräunig Purple Rain xxx 82

 

Gruppe 2

Platz Unternehmen / Skipper Yachtname Bootstyp Yardstick
1 Carsten Jeschka Emma Peal Dehler 34 99
2 Gladigau Immobilien / Eric Seele Charlotta Faurby 424 86
3 WertXpertise / Lars Reinke Perfect Match Grand Soleil 40 86
4 ISTA Doric Yawi 95
5 Sprinkenhof / Thomas Strang Principessa Grand Soleil 88
6 Funkgruppe / Lars Imbeck Frolleinwunder Grand Soleil 343 101
7 Botanica / Jörg Wackernagel Ardea Botanica 88

 

Foto: Christian Beeck


Mietrechtsanpassungsgesetz: Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf

Aus Sicht der mittelständischen Immobilienwirtschaft besteht weiterhin erheblicher Nachbesserungsbedarf. Der BFW wird sich weiterhin aktiv in das Gesetzgebungsverfahren einbringen. Zum Stand des Gesetzgebungsverfahrens und den Auswirkungen für Immobilienpraxis informiert der BFW u.a. in den Arbeitskreisen der BFW-Landesverbände.

Die Stellungnahme des BFW zum MietAnpG unter  https://www.bfw-bund.de/publikationen/stellungnahmen/

Wesentliche Eckpunkte des Gesetzentwurfes:

Mieterhöhung nach Modernisierung

Reduzierung der Mieterhöhung

  • von 11 auf 8 Prozent für fünf Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes
  • Beschränkung auf Gebiete mit Kappungsgrenzenverordnung

Kappungsgrenze

  • Erhöhung um höchstens 3 Euro/qm innerhalb von sechs Jahren

Vereinfachtes alternatives Modernisierungsverfahren

  • Maßnahmen bis höchstens 10.000 Euro/Wohnung
  • pauschaler Abzug von 30 Prozent für den Erhaltungsaufwand (Instandsetzungsanteil)
  • grundsätzlich fünf Jahre Sperrfrist für Mieterhöhungen nach Modernisierung

Pflichtverletzung

  • Schadenersatz als nebenvertragliche Pflichtverletzung
  • Pflichtverletzung des Vermieters wird vermutet, wenn er nach einer Ankündigung nicht innerhalb von zwölf Monaten mit der Maßnahme beginnt oder die Arbeiten nach Beginn mehr als zwölf Monate ruhen, wenn er eine Mieterhöhung von mindestens 100 Prozent ankündigt oder die Maßnahme so durchgeführt wird, dass der Mieter erheblich belastet wird.
  • Von der Vermutung kann sich der Vermieter entlasten, wenn er einen nachvollziehbaren objektiven Grund für das Vorliegen der o. g. Fallgruppen darlegt.

 Herausmodernisieren

  • Ordnungswidrigkeit bei Herausmodernisieren
  • Geldbuße bis zu 100.000 Euro

 

Mietpreisbremse

Vorvertraglicher Auskunftsanspruch über alle privilegierenden Tatbestände. Das sind…

  • bestandsgeschützte Vormiete ein Jahr vor Beendigung des Mietverhältnisses,
  • Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen in den letzten drei Jahren vor Beginn des Mietverhältnisses,
  • erste Vermietung nach umfassender Modernisierung,
  • Neubau: Zeitpunkt der erstmaligen Nutzung und Vermietung nach dem 1. Oktober 2014.

Formvorschrift für den Auskunftsanspruch

  • Textform

Rechtsfolge bei Verstoß gegen die vorvertragliche Auskunftspflicht

  • Rückwirkende Teilnichtigkeit ab Vertragsbeginn in Bezug auf die Privilegierung
  • keine Korrektur für die Zukunft möglich
  • Zulässige Miete ab Vertragsbeginn errechnet sich aus ortsüblicher Vergleichsmiete zzgl. 10 Prozent.
  • Ausnahme Formfehler: Teilnichtigkeit ab Vertragsbeginn bis zur Korrektur, Korrektur führt zur Heilung des Formfehlers für die Zukunft.

Vereinfachte Rüge

  • Qualifizierte Rüge entfällt.
  • kein Tatsachenvortrag mehr erforderlich

 

 

 

 


Mietrechtsanpassungsgesetz: Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf

Das Bundeskabinett hat am 5. September 2018 den Gesetzentwurf zum Mietrechtsanpassungsgesetz verabschiedet. Auch wenn im Entwurf einige Vorschläge der Immobilienwirtschaft berücksichtigt worden sind, so handelt es sich dennoch  im Ergebnis um soziale Symbolpolitik zu Lasten unternehmerischer Leistung und Risikobereitschaft.

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BFW Digitalisierungsumfrage: Web-Pressekonferenz / Video

Digitalisierung in der mittelständischen Immobilienbranche

Der BFW Bundesverband und der BFW-Digitalisierungsbeirat haben am 29. Auguat 2018 die erste qualitative und quantitative Umfrage zur Digitalisierung in der mittelständischen Immobilienwirtschaft auf einer Web-Pressekonferenz präsentiert. Die Umfrage differenziert zwischen Neubau und Bestand und zwischen den Tätigkeitsbereichen der Unternehmen (Bauträger und Projektentwickler sowie Bestandshalter und Verwalter).

Die Auswertung zeigt: Durch Denkfehler der Immobilienunternehmen ist die Umsetzung der Digitalisierung in der Branche von Widersprüchen geprägt. Dies könnte eine erfolgreiche digitale Transformation ausbremsen. Der BFW analysiert die zentralen Widersprüche und zeigt in Handlungsempfehlungen auf, wie diese aufgelöst werden können.

Sehen Sie die Aufnahme der Web-Pressekonferenz hier im Video.

 

Die Präsentation der Umfrageergebnisse finden Sie hier:

Ergebnisse der BFW Digitalisierungsumfrage pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen

 

 

 


BFW-Stellungnahme zur Baulandaktivierung, Beschleunigung und Entbürokratisierung

Die Bundesregierung wird laut Koalitionsvertrag im Herbst 2018 auf einem “Wohngipfel 2018” ein Maßnahmenpaket “Wohnraumoffensive” vereinbaren. Daran sollen sowohl Länder, Kommunen, Vertreter der Bau- und Immobilienwirtschaft, der Mieter- und Vermieterverbände und der Gewerkschaften beteiligt werden. (mehr …)


5. Gewerbeimmobilientag des BFW: Wohnen und Gewerbe gehen Hand in Hand

Bereits zum 5. Mal fand am 31.05.2018 der Gewerbeimmobilientag des BFW Bundesverbands gemeinsam mit dem BFW Nord statt. Veranstaltungsort war die Halle 424 im Hamburger Oberhafenquartier. Zum Auftakt der gut besuchten Veranstaltung lobte Moderator Norman Meyer von Drees & Sommer das „sensationelle Händchen der Organisatorinnen für Locations“. Denn trotz der hochsommerlichen Temperaturen wehte in der Halle ein kühles Lüftchen. Das Team sorgte mit Eis und kühlen Getränken für die Erfrischung der Gäste.

Grußworte steuerten Peter Jorzick, stellvertretender Vorsitzender des BFW Landesverbands Nord, und Christian Bruch, Geschäftsführer des BFW Bundesverbands bei.

Martin Schaer von Matrix Immobilien stellte sein Projekt LaHoMa vor – die Revitalisierung des Einkaufszentrums am Langenhorner Markt. Dort setzte Matrix Immobilien erstmals das Konzept einer Living Plaza um, die Wohnen, Shoppen und Einkaufen miteinander verbindet. Denn neben Einzelhandelsflächen, Büros und Gastronomie entstehen hier 120 neue Wohnungen.

Was braucht ein Quartier, um sich gut zu entwickeln?

In der ersten Podiumsdiskussion des Tages stellten sich anschließend Martin Schaer, Dr. Claudia Weise von BNP Paribas und Mark Classen von der Urban Future Development der Frage: „Was braucht ein Quartier, um sich positiv zu entwickeln?“ Die Antwort: Wohnen und Nahversorgung, kurze Wege und ein vernünftiges Management. Claudia Weise betonte, dass außerdem auch manchmal ein langer Atem notwendig sei – zumal wenn es sich um eine Neuentwicklung wie das Überseequartier in der Hamburger HafenCity handele.

Susanne Metz, Leiterin der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, stellte die Strategien für „Mehr Stadt in der Stadt“ und „Mehr Stadt an neuen Orten“ vor. Dabei wurde deutlich, dass überall dort, wo Wohnraum entsteht, heute auch Gewerbe „mitgedacht“ wird – so zum Beispiel auch in Oberbillwerder, wo in den nächsten Jahren ein ganz neuer Stadtteil entstehen soll.

Mit der Zukunft des Büros befasste sich Matthias Pietzcker von Combine Consulting in seinem Vortrag. Er betonte, dass die Arbeitsumgebung für viele Mitarbeitende eine wichtige Rolle bei der Wahl des Arbeitgebers spiele. Deshalb plane Combine Consulting keine Büros, sondern „tätigkeitsorientierte Arbeitsumfelder“. Ein Beispiel für eine solche Planung lieferte Richard Winter von Jones Lang LaSalle. Die neue Hamburger Niederlassung des Unternehmens wurde nach der „Human Experience Workplace Strategy“ gestaltet. Sie bietet neben Einzelarbeitsplätzen auch loungige Ruhezonen sowie Flächen, auf denen größere Teams zusammenarbeiten können.

Eine spektakuläre Projektentwicklung stellte Ulrike Wessel von der Isaria Wohnbau vor. Ihr Unternehmen machte aus dem denkmalgeschützten Bürogebäude am Kapstadtring 1 in der City Nord das moderne Boarding House „My 4 Walls“, das im Mai 2018 nach einer vierjährigen Entwicklungsphase eröffnet werden konnte.

 

Wohnen auf dem Supermarkt: eine klassische Win-win-Situation

Mit dem Thema „Wohnen auf dem Supermarkt“ befasste sich Boris Böhm von Lademann & Partner. Er betonte, dass dieses Konzept schon seit Langem umgesetzt werde. Neu sei aber, dass die Betreiber von Supermärkten nun auch selbst als Projektentwickler und Bestandshalter auftreten. Dies sei eine klassische Win-win-Situation. Denn die Betreiber haben größere Chancen, den Zuschlag für ein Grundstück zu erhalten, wenn sie gleichzeitig Wohnraum schaffen. Die Städte profitieren von den zusätzlichen Wohnungen und die Bewohner von extrem kurzen Wegen.

An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema nahmen außer Boris Böhm auch Jenny Stemmler, Bereichsleiterin Immobilien bei der Lidl GmbH & Co. KG in Berlin, und Dr. Stefan Geiger von der Kanzlei GSK Stockmann teil. Stemmler betonte, dass das Wohnen auf dem Supermarkt vor allem ein Instrument sei, um in hochverdichteten Lagen noch Projekte zu realisieren. Ähnlich sah es Stefan Geiger. „Man kommt mit der Stadt leichter in eine Verhandlungsposition, wenn man auch Wohnraum schafft“, erklärte er.

So kam auch Dr. Verena Herfort, die Geschäftsführerin des BFW Landesverbands Nord, in ihrem Fazit des 5. Gewerbeimmobilientages zu dem Schluss: „Wohnen und Gewerbe müssen Hand in Hand gehen.“