Agenda Aktuell

Ergebnisse der Sondierungsgespräche von CDU, CSU, SPD

Im Rahmen ihrer Sondierungsgespräche haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD ein 28seitiges Papier verfasst und am 12. Januar vorgestellt. Der BFW hat die Punkte, die sich direkt auf die Immobilienwirtschaft beziehen, für Sie zusammengefasst:

  1. Wohnraumoffensive
  • Unser Ziel ist es, dass 1,5 Millionen Wohnungen frei finanziert und öffentlich gefördert gebaut werden. Hierzu sind Maßnahmen im Bereich der Baulandmobilisierung, finanzielle Anreize und Maßnahmen zur Eigentumsbildung erforderlich.
  • Wir werden die Gewinnung von Wohnbauland von Landwirten durch steuerlich wirksame Reinvestitionsmöglichkeiten in den Mietwohnungsbau nach einer verfassungsrechtlichen Prüfung verbessern.
  • Wir werden nach einer verfassungsrechtlichen Prüfung den Kommunen durch Schaffung der rechtlichen Grundlagen die Möglichkeit einräumen, die Baulandmobilisierung durch steuerliche Maßnahmen zu verbessern.
  • Wir werden den Gemeinden bundeseigene Grundstücke (BImA) für den Wohnungsbau zu vergünstigen Konditionen zur Verfügung stellen.
  • Finanzielle Anreize für den Wohnungsbau werden wir durch folgende Maßnahmen schaffen:
  • Wir werden durch zweckgebundene Zuweisungen die Beteiligung des Bundes am sozialen Wohnungsbau auch für die Jahre 2020 und 2021 auf rechtssicherer Grundlage garantieren.
  • Wir schaffen steuerliche Anreize für den freifinanzierten Wohnungsbau.
  • Wir werden Eigentumsbildung insbesondere für Familien finanziell unterstützen

2. Mieten

  • Unser Ziel ist es, dass eine finanzielle Überforderung von Mietern durch unverhältnismäßig steigende Mieten vermieden wird:
  • Wir werden durch Schaffung gesetzlicher Grundlagen die Einführung und Anwendung des „qualifizierten Mietspiegels“ verbreitern. Die Verlängerung des Bindungszeitraumes für einen qualifizierten Mietspiegel werden wir prüfen.
  • Die Mietpreisbremse wird zum Ende des vorgesehenen Geltungszeitraumes auf Wirksamkeit und insbesondere unter Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Rechtsprechung evaluiert.
  • Wir werden eine Anpassung des Wohngeldes an die jeweiligen allgemeinen und individuellen Lebensbedingungen vornehmen. Die Veränderung der maßgeblichen Kriterien werden wir regelmäßig prüfen.
  • Im Bereich der energetischen Gebäudesanierung werden die Anforderungen der EnEV 2016 weiterhin maßgeblich sein, damit weiterer Kostenauftrieb für die Mietpreise vermieden wird. Die anzustrebenden CO2-Einsparungen können auch auf Quartiers- und Siedlungsebene bilanziert werden.
  • Modernisierungsumlagen sollen nicht zu unverhältnismäßigen Mieterhöhungen führen. Wir werden die Modernisierungsumlage mit Blick auf die gesunkenen Zinsen absenken und an den Zinsverlauf anpassen.

3. Kommunen

  • Unser Ziel sind gleichwertige Lebensverhältnisse in handlungsfähigen Kommunen im urbanen und ländlichen Raum, in Ost und West:
  • Wir werden alle bisher kommunal entlastend wirksamen Finanzprogramme fortführen, sicherstellen und anpassen, u.a. die Städtebauförderung und Integrationsprogramme.
  • Wir werden Strukturschwächen im ländlichen Raum, in Regionen, Städten und Kommunen in allen Bundesländern bekämpfen, um gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, zum Beispiel durch Dezentralisierungsstrategien. Eine Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ soll hierzu konkrete Vorschläge erarbeiten. Dabei prüfen wir auch Maßnahmen im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe für Kommunen zum Beispiel mit Altenschulden und hohen Kassenkrediten.
  • Wir werden ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement durch konkrete Maßnahmen unterstützen und stärken.

Das Dokument steht hier zum Download bereit:

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DIE WOHNKOMPANIE Nord stellt 94 Neubauwohnungen in Hamburg-Bergedorf fertig

In Hamburg-Bergedorf hat das Unternehmen 94 Eigentumswohnungen im neuen Quartier „Glasbläserhöfe“ fertiggestellt. Die Wohnungen verteilen sich auf zwei Gebäude, die am Eingang der „Glasbläserhöfe“ zwischen Weidenbaumsweg und Schleusengraben liegen.

Alle Wohnungen sind bereits verkauft und die neuen Bewohner freuen sich, dass der Bau sogar vier Monate früher als geplant abgeschlossen werden konnte. Jetzt geht es für DIE WOHNKOMPANIE Nord in unmittelbarer Nachbarschaft des Neubaus weiter: 81 Wohneinheiten plant sie aktuell auf einem angrenzenden Grundstück – davon 53 geförderte Mietwohnungen.

Weitere Informationen zu den Projekten der WOHNKOMPANIE NORD in Bergedorf



Hamburger Mietenspiegel 2017

Die Netto-Kaltmieten sind seit dem Mietenspiegel 2015 im Schnitt um insgesamt 0,42 €/qm bzw. 5,2 % gestiegen. Der Mietenanstieg im Zeitraum zwischen Mietenspiegel 2015 und 2017 liegt damit unter dem Niveau des Mietenanstiegs zwischen dem Mietenspiegel 2013 und 2015. Damals waren es 6,1 %. Die Mieten betrugen im frei finanzierten ungebundenen Wohnungsbestand zum Erhebungsstichtag (1. April 2017) durchschnittlich 8,44 €/qm.

Die aktuellen Hamburger Mietenspiegel 2017 finden Sie unter www.hamburg.de/mietenspiegel.


BFW-Umfrage: Umsetzung von Wohntrends werden durch politische Rahmenbedingungen ausgebremst

Ob Flexibilisierung, Individualisierung oder Gebäudeintelligenz: Die Trends rund um die „Zukunft des Wohnens“ nehmen bei den Mitgliedsunternehmen des BFW Bundesverbandes einen hohen Stellenwert ein. Bei der Umsetzung der Zukunftstrends wird die mittelständische Immobilienbranche jedoch von den politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen ausgebremst. Zu diesem ernüchternden Fazit lassen sich die Ergebnisse einer bundesweiten Umfrage unter den BFW-Mitgliedsunternehmen zum „Wohnen der Zukunft“ zusammenfassen.

Welche Bedeutung haben welche Trends für die mittelständischen Immobilienunternehmen? Wieviele Unternehmen setzen diese bereits um? Und was sind die größten Hürden bei der Umsetzung dieser Trends in die Praxis?

Unsere detaillierten Umfrageergebnisse finden Sie hier:

BFW-Umfrage: Wohnen der Zukunft pdf Datei ansehen —  Datei herunterladen


Hamburg Team gewinnt den FIABCI Prix d´Excellence Germany 2017

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„Der Puhlmannhof ist eine moderne Fortschreibung der gewachsenen Strukturen am Prenzlauer Berg. Die Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe und Einzelhandelsflächen sowie 3.770 Quadratmetern Bürofläche für die Kreativwirtschaft und 53 Tiefgaragen-Stellplätze greift den Bedarf des sehr urbanen Standorts perfekt auf“, heißt es in der Projektbeschreibung. „Das Gebäudeensemble fügt sich harmonisch in die vorgefundenen Strukturen ein und ergibt mit seiner modernen und anspruchsvollen Architektur eine schlüssige Weiterentwicklung der Bestandsbebauung.“ Die Jury des FIABCI Prix d´Excellence Germany zeichnete den Puhlmannhof aufgrund der „herausragenden räumlichen Symbiose mit dem Stadtraum und der gelungenen, sich dem Quartier öffnenden Neuinterpretation der Höfe-Architektur“ aus.

Weltweiter Wettbewerb für herausragende Immobilienprojekte

Die FIABCI Prix d’Excellence Awards existieren seit 1992 als weltweiter Wettbewerb für herausragende Immobilienprojekte. Seit 2014 ist Deutschland eines von fast 20 Ländern, die den FIABCI Prix d’Excellence als National Award ausloben. In Kooperation des FIABCI (international real estate federation) mit dem BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. wurde damit der erste bundesweite Preis für Projektentwicklungen ins Leben gerufen.

Aus den diesjährigen Bewerbungen aus 14 Städten wurden folgende Projektentwicklungen mit dem FIABCI Prix d’Excellence Germany Award ausgezeichnet:

Kategorie Wohnen:
Gold: AXIS, Frankfurt am Main
Silber: Dr. Lahmann Park, Dresden
1. Bronze: Hafengold, Offenbach
2. Bronze: Li01, Berlin

Kategorie Gewerbe:
Gold: Puhlmannhof, Berlin
Silber: Cluster Photonik, Aachen
Bronze: Altmünsterhof Mainz, Bauteil 3/wineBANK, Mainz

Bereits zum zweiten Mal wurde der „FIABCI/BFW Sonderpreis für bezahlbares Bauen“ in Kooperation mit dem Bundesbauministerium ausgelobt. Schirmherr und Staatssekretär Gunther Adler überreichte den Sonderpreis an das Projekt „Arkadien Poing“ von Baustolz und Strenger. Um herausragende Projekte mit innovativen Energiekonzepten zu fördern, wurde zudem der „VATTENFALL Sonderpreis für Energie” vergeben. Ausgezeichnet wurde hier das Projekt AXIS in Frankfurt am Main, das ebenfalls Gold im Bereich „Wohnen“ gewann.

 

www.puhlmann-hof.de
www.fiabci.de/fiabci-prix.html


Digitalisierung in der Immobilienbranche

Wie wird die Digitalisierung die Gebäude von morgen verändern? Welche Investitionen sind für Unternehmen damit verbunden? Und wie weit sind die mittelständischen Unternehmen bei der Umsetzung? BFW-Präsident Andreas Ibel spricht im Interview über die Herausforderungen der Digitalisierung für die Immobilienbranche.


BFW Nord veranstaltet erfolgreiches Expertenforum

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Auf dem gestrigen vom BFW Nord gemeinsam mit der Firma Roto Dach- und Solartechnologie veranstalteten Expertenforum „Zukunft Dach“ informierten  sich rund 50 Teilnehmer im Wälderhaus über Möglichkeiten und Notwendigkeiten zur Dachaufstockung und über rechtliche Rahmenbedingungen wie Änderungen in der Hamburger Bauordnung und Anforderungen an den Brandschutz. Verschiedene Experten aus der Praxis zeigten anhand von beeindruckenden Beispielen, was heutzutage bereits auf dem Dach möglich.

 

 


Hamburgs gründächer eine Ökonomische Bewertung

Die Hamburger Gründachstrategie ist ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Stadtentwicklung. In der regenreichen Zeit des Herbstes wird die Notwendigkeit, Niederschlagswasser auf den Dächern zu speichern besonders deutlich. Gerne möchten wir Sie daher auf eine neue Studie der HafenCity Universität zur ökonomischen Bewertung von Gründächern in Hamburg aufmerksam machen:

Bei knapp einem Dutzend Dachbegrünungen in der Hansestadt wurden die Investitions- und Unterhaltungskosten erhoben sowie ihr ökonomischer Nutzen und ihre Wirkung dargestellt, mit dem Ergebnis: Gründächer rechnen sich! Die Investition in Dachbegrünung ist umso lohnenswerter, je früher und konsequenter das Thema in die Planung eingebracht wird. Als Gründachbesitzer kann man sich im Gegensatz zum schwarzen Flachdach eine Sanierung nach 20 Jahren in der Regel sparen und hat so auf die lange Strecke einen klaren Vorteil.

Die Publikation richtet sich vor allem an Menschen, die sich mit der Planung von Gebäuden und den Kostenfragen von Dachbegrünung befassen. Grundstückseigentümer und andere Entscheidungsträger erhalten gute Argumente, um in Gründächer zu investieren.

Weitere Informationen finden Sie auch hier: www.hamburg.de/gruendach

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Gutachten der BSW zum Thema “Baukosten in Hamburg” ist veröffentlicht

Gestern Vormittag ist das mit Spannung erwartete Gutachten der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V zum Thema Baukosten in Hamburg in der BSW der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Das Gutachten spiegelt das wider, was unsere Mitglieder, die sich mit dem Neubau von Wohnungen auseinandersetzen, täglich immer wieder feststellen. Die Summe vieler verschiedener Faktoren führt zu immer weiter steigenden Baukosten.  Das Gutachten zeigt dieses in sehr klarer und übersichtlicher Weise.  Wir begrüßen es, dass wir mit diesem unabhängigen Gutachten eine weitere Argumentationshilfe in unserer politischen Arbeit haben.

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Praesentation

Pressemitteilung der BSW