Pressemitteilungen (2020)

Bundesverband: BFW warnt vor wirtschaftlicher Kettenreaktion: „Wohngeld-Verfahren muss jetzt vereinfacht und beschleunigt wer-den

Berlin: „Die Solidarität zwischen Vermietern und Wohnungsmietern darf nicht durch falsche Schwerpunktsetzung auf die Probe gestellt werden. Wenn die Wohngeld-Bewilligung nicht funktioniert, droht eine wirtschaftliche Kettenreaktion, die noch lange nach der Krise spürbar sein wird. Aktuelle Berichte zeugen von einer beunruhigenden Entwicklung: In manchen Wohngeldstellen zeichnet sich eine Verfünffachung der Anträge bei sinkenden Personalkapazitäten ab“, warnt Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

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BFW-Mitgliederumfrage zu Corona-Folgen: Jetzt werden passgenaue Lösungen gebraucht!

Berlin: „Es ist wichtig und richtig, dass sich die Bundesregierung in einem ersten Schritt der Sicherung der Mietverhältnisse zugewandt hat. Als zweiten Schritt brauchen wir jetzt eine genaue Analyse, wo es bei der deutschen Wirtschaft klemmt und sich die Risiken und Zahlungsausfälle sammeln. Dazu wollen wir mit unserer Umfrage zu den Folgen des sich ausbreitenden Corona-Virus einen ersten Beitrag leisten. Denn schon jetzt zeigen sich eklatante Auswirkungen auf die mittelständischen Immobilienunternehmen: Verzögerungen auf Baustellen und bei Planungs- und Genehmigungsverfahren, Mietstundungen und ein starker Rückgang der Nachfrage“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin. Hier präsentierte Ibel eine Umfrage unter den mittelständischen BFW-Mitgliedsunternehmen, die in Deutschland 50 Prozent des Wohnungs- und 30 Prozent der Gewerbeimmobilien bauen und 14 Prozent des gesamten Mietwohnungsbestandes verwalten.

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Wohngeld vereinfachen, anstatt Mietzahlungen auszusetzen

Verweigerung der Mietzahlung über Monate, Kündigungsschutz für Mieterinnen und Mieter bis September 2022: Dies sieht eine Gesetzesvorlage, die am 23.03.2020 von den Ministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft beschlossen werden soll, vor. Was sich sozial anhört, könnte fatale Folgen für den Wohnungsbau sowie die Beschäftigten und die Unternehmen der Wohnungsbranche haben, sagt der Landesverband Nord des Bundesverbands der Freien Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW).

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Bundesverband: BFW zum Kündigungsmoratorium: „Wie wir jetzt gemeinsam Stabilität und Sicherheit schaffen können!“

Berlin: „Die mittelständischen Immobilienunternehmer und Vermieter sind derzeit in vielfachen Gesprächen mit ihren Mietern. Wo Einkommensverlusten durch die Corona-Folgen vorliegen, ist unser oberstes Ziel, die bestehenden Mietverhältnisse mit vereinten Kräften fortzusetzen. Dabei gilt es, individuelle Lösungen für Betroffene bis zur Wirkung staatlicher Hilfsmaßnahmen zu geben. Eine pauschale Stundung aller Mietzinszahlungen für sechs bis zwölf Monate würde die Immobilienbranche, die jeden zehnten Arbeitsnehmer in Deutschland beschäftigt, aber in die Knie zwingen.“ warnt Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, heute in Berlin.

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BFW Bund: „Verschlanken, digitalisieren, vertrauen: Mehr Sicherheit durch reformiertes Wohngeld!“

Berlin: „Einkommensverluste als Folge der Corona-Krise dürfen nicht dazu führen, dass Mieter die Wohnkosten nicht mehr aufbringen können. Deshalb sollten betroffene Mieter schneller und unbürokratisch Wohngeld erhalten. Das gilt auch für die Gewährung eines Lastenzuschusses für Selbstnutzer, die in finanzielle Not geraten sind.  Was wir jetzt brauchen, ist eine Reform des Wohngeld-Antrags unter dem Dreiklang „Verschlanken – digitalisieren – vertrauen“! So können wir ein Stück Sicherheit in unsicheren Zeiten schaffen“, sagte Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes, heute in Berlin.

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BID: Gemeinsinn in Zeiten von Corona

„Was wir jetzt brauchen, ist gegenseitige Unterstützung, Hilfe dort, wo es irgend geht und möglichst rasche und einfache Lösungen für die Menschen“, so die Bundesarbeitsgemeinschaft der Immobilienverbände Deutschlands in einer gemeinsamen Erklärung vom 16. März 2020.

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BFW zur Wohngemeinnützigkeit: Falsches Instrument für aktuelle Herausforderungen!

Berlin: „Ein richtiges wohnungspolitisches Instrument zur falschen Zeit ist leider auch nur ein falsches. Damit werden wir die aktuel-len Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht lösen können“, so Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Woh-nungsunternehmen, zum Gesetzentwurf „Neues Wohngemeinnützigkeits-gesetz – NwohnGG“ der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Grünen. Dieser wird heute im Bundestag diskutiert.

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BFW Bund: Nach Ablehnung des Mietendeckel-Eilantrags: Rechtsunsicherheit bleibt bestehen

Berlin: „Die heutige Ablehnung der Eilanträge gegen den Mietendeckel durch das Bundesverfassungsgericht trifft keine endgültige Aussage darüber, ob der Deckel verfassungsgemäß ist oder nicht. Auch die Frage, ob das Land Berlin die Gesetzgebungskompetenz für den Mietendeckel besitzt, ist nach wie vor offen. Wir sind davon überzeugt, dass das Land Berlin mit dem Gesetz offenen Verfassungsbruch begeht. Der Berliner Senat stellt Ideologie über das existierende Rechtssystem“, betont Andreas Ibel, Präsident des BFW Bundesverbandes Freier Immobilien- und Woh-nungsunternehmen, nach der heutigen Entscheidung des obersten Ge-richts in Karlsruhe.

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